Von der Familienreederei zu den grössten Passagierfähren der Welt
Zwei Schiffe von 237 Metern Länge, Platz für 3'000 Passagiere und 1'300 Autos: Mit Moby Fantasy und Moby Legacy betreibt eine italienische Reederei mit Wurzeln im 19. Jahrhundert heute die grössten Passagierfähren, die je gebaut wurden. Wer mit Moby reist, steigt in eine Firmengeschichte, die 1959 als kleine Inselverbindung begann.
ab 50 Min. bis ca. 13 Std. (routenabhängig)Dauer
Preis dynamischPreise
PiombinoRoute
Fahrplan
Alle Moby-RoutenGültig Fahrpläne 2026 dynamisch über mobylines.de / moby.it Buchungsportal einsehbar. Keine statischen Fahrpläne in Textform publiziert.
Gegründet wurde das Unternehmen 1959 von Achille Onorato als Navigazione Arcipelago Maddalenino (NAVARMA) – dessen Familie schon im 19. Jahrhundert einen Frachtdienst zwischen Neapel und Sardinien betrieb. 1966 kam mit der M/S Bonifacio die erste Verbindung zwischen Sardinien und Korsika hinzu. Nach dem schweren Unglück der Fähre Moby Prince am 10. April 1991 vor Livorno erfolgte die Umbenennung in Moby Lines. Heute, mit rechtlichem Sitz in Mailand und operativem Sitz in Portoferraio auf Elba, betreibt Moby eine Flotte von 13 Schiffen und bedient Routen nach Elba, Sardinien, Korsika sowie die kurze Verbindung zwischen den beiden Inseln.
Von der kleinen Inselverbindung zur Flotte mit den grössten Passagierfähren der Welt – Moby verbindet seit 1959 Italien mit seinen Inseln.
Höhepunkte der Fahrt
01
1959 als NAVARMA gegründet, seit 1991 unter dem Namen Moby Lines
02
Moby Fantasy und Moby Legacy: weltgrösste Passagierfähren, 3'000 Plätze, Route Livorno–Olbia
03
13 Schiffe, vier Zielgebiete: Elba, Sardinien, Korsika, Korsika–Sardinien-Kurzstrecke
04
Keine festen Preise – Tarif wird dynamisch im Buchungssystem berechnet
Route auf der KarteRoute
Moby deckt vier Zielgebiete ab: Elba (Piombino–Portoferraio, ca. 1 Std., ganzjährig, mehrmals täglich), Sardinien (Genua–, Livorno– und Civitavecchia–Olbia, mit Livorno–Olbia als ganzjähriger Flaggschiffroute), Korsika (Genua– und Livorno–Bastia, saisonal) sowie die Kurzstrecke Santa Teresa Gallura–Bonifacio zwischen Sardinien und Korsika, die mit nur 50 Minuten die schnellste Verbindung zwischen den beiden Inseln ist. Seit 2011 gehört zudem die Elba-Reederei Toremar zu Moby und bedient ergänzende Routen nach Rio Marina und Cavo.
Service an BordUnterwegs
Auf der Flaggschiffroute Livorno–Olbia setzt Moby die Schwesterschiffe Moby Fantasy (2023) und Moby Legacy (2024) ein: 237 Meter lang, 69'500 BRZ, mit 441 Kabinen, 403 Liegesesseln, sieben Verpflegungspunkten und 15 Verkaufsflächen an Bord. Dank Doppelladung-Konzept sollen die Schiffe bis zu 40 % weniger CO2 ausstossen als vergleichbare Fähren. Wer mit Hund oder Katze reist, bucht eine der Haustierkabinen mit Linoleumboden und Geruchsschutzmatten – bis zu drei Tiere pro Kabine sind erlaubt, Zugang zu regulären Kabinen oder Gemeinschaftsräumen bleibt Tieren jedoch verwehrt.
Haustierkabinen — Kabinen für 2 oder 4 Personen mit Linoleumboden und desinfizierten Geruchsschutzmatten; bis zu 3 Haustiere pro Kabine. Zugang zu Aussendecks möglich, jedoch nicht zu regulären Kabinen, Sesselsälen oder Gemeinschaftsräumen.
Gesundheitsvorschriften_haustiere — Tierärztliche Untersuchung vor Abreise, Grundimpfungen (Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose) sowie Tollwutimpfung und Parasitenschutz erforderlich; für Frankreich zusätzlich Mikrochip und EU-Heimtierausweis.
Online_buchung — Persönlicher Buchungsbereich über mobylines.de verfügbar; Umbuchungen über das Kundenkonto möglich.
Mit Moby unterwegs
Nach Elba braucht Moby auf der Strecke Piombino–Portoferraio nur rund eine Stunde – die Insel lässt sich damit auch als Tagesausflug erreichen. Die Route wird gemeinsam mit der Tochterreederei Toremar bedient, was die Taktfrequenz zusätzlich erhöht.
Auf dem Weg nach Sardinien ist Livorno–Olbia die Route mit der grössten Kapazität: Die Flaggschiffe verkehren ganzjährig und bringen Reisende in 7 Std. 50 Min. bis 9 Std. ans Ziel. Wer ab Genua oder Civitavecchia startet, nutzt ebenfalls Moby-Verbindungen, allerdings mit saisonal variierender Fahrzeit.
Die Kurzstrecke Santa Teresa Gallura–Bonifacio verbindet Sardinien und Korsika in nur 50 Minuten – ideal, um beide Inseln auf einer Reise zu kombinieren. Da die Verbindung saisonal, vor allem im Sommer, verkehrt, lohnt sich eine frühzeitige Prüfung der Betriebszeiten auf mobylines.de.
Piombino, Genua, Livorno und Civitavecchia sind mit der Bahn erreichbar.
Mit dem Auto
Von der Schweiz aus über A2/A7 (Genua), A11/A12 (Livorno/Piombino/Civitavecchia).
Die wichtigsten Moby-Abfahrtshäfen liegen alle direkt am italienischen Autobahnnetz: Piombino (Elba) über die A12, Genua über A7/A26, Livorno über A11/A12 und Civitavecchia südlich davon. Von der Schweiz aus führt der Weg über den Gotthard und Mailand nach Genua, oder über Chiasso/Mailand weiter Richtung Toskana für Livorno, Piombino und Civitavecchia. Alle Häfen sind zudem mit der Bahn erreichbar.